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	<title>Comments on: Auf dem Weg zur KÃ¼nstlichen Intelligenz &#8211; ein Interview mit Serhat Ã‡inar</title>
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	<description>thoughts on software development, warts and all...</description>
	<lastBuildDate>Tue, 04 May 2010 07:13:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: Anonymous</title>
		<link>http://keyboardsamurais.de/2005/02/24/auf_dem_weg_zur_kunstlichen_intelligenz_-_ein_interview_mit_serhat_cinar/comment-page-1/#comment-4481</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Kritische Haltung&lt;br /&gt;Nettes Interview! Sehr interessant. Allerdings bin ich mit Serhat in einigen Punkten nicht einverstanden. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;b&gt;Punkt 1&lt;/b&gt;: Die Zukunftsprognosen. &lt;br&gt;
Ich glaube nicht, dass es die Menscheit nur in 100 Jahren bereit sein wird ein kÃ¼nstliches Gehirn nachzubauen. Zumindest keins dass alle Sachen so erledigt wie es der Mensch tut. Denn wenn man sich genauer den Softwaremarkt anschaut, so muss man mit TrÃ¤nen in den Augen gestehen, dass die Software (im Allgemeinen) nicht wirklich ausgereift ist. D.h. zuerst muessen wir noch gaaaaaaaaaaaanz lange daran arbeiten und versuchen qualitativ hochwertige Produkte zu schaffen. Also in der Qualitaet gibt es noch einiges zu machen. Also 100 Jahre sind auf jeden Fall zu wenig um ein &quot;kÃ¼nstliches&quot; Gehirn aufzubauen. Was ich allerdings glaube, dass die einzelnen Bereiche (Sprachsynthese, Spracherkennung, Bilderkennung und alles andere was so mit Mustern zu tun hat) im einzelnen sich schon ein wenig mehr entwickeln werden. D.h. einzeln fuer sich sogar ganz gute Ergebnisse erreichen werden. Allerdings immer noch weit entfernt von den Menschlichen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;b&gt;Punkt 2:&lt;/b&gt; Die Haltung.&lt;br&gt;
Eigentlich bin ich der Meinung, das Menschen, die sich in der art &quot;gefÃ¤hrliche&quot; Gebiete waagen etwas kritischer mit den Erkenntnissen umgehen sollten. Aus dem Interview kam das nicht hervor. Man spÃ¼hrte eine euphorische Stimmung des &quot;ErzÃ¤hlers&quot; aber keine kritischen Ã„uÃŸerungen. NatÃ¼rlich gibt es im Moment nichts zu befÃ¼rchten. Da die Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckt, allerdings ist &quot;Dynamitfischen&quot; kein Spass. ;) Und sorgloser Umgang mit Sprengstoff ist nicht gerade zu empfehlen. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;b&gt;Punkt 3:&lt;/b&gt; Die Haltung - die 2.&lt;br&gt;
Mir ist die Richtung nicht Kalr. Warum sollten wir die Vision auf eine kÃ¼nstliches Gehirn, dass so &quot;gut&quot; ist wie das Menschliche ausweiten. Warum reicht es nicht zu sagen, dass wir in Zukunft einfach gewisse Bereiche, die wir versucht haben mit deterministischen Methoden zu lÃ¶sen, eben mit nicht-deterministischen besser lÃ¶sen. Warum ist die Idee, sobald man von KI redet, ein komplettes Gehirn zu erschaffen. Denn in erster Linie ist der Computer ein Werkzeug, kein Ersatzfreund. Es ist ein Gegenstand, der uns Menschen helfen soll gewisse Aufgaben zu lÃ¶sen. In gewissen Bereichen, die wir (Ã¼brigens ebenfalls kÃ¼nstlich) erschaffen haben. So gesehen hat der Computer an sich, selbst wenn er Ã¼ber eine KI verfÃ¼gt und sogar GefÃ¼hle verspÃ¼rt, keine Daseinsberechtigung. Oder reicht ein Parasit (Mensch) fÃ¼r die Erde nicht aus? Mir ist nicht klar, wofÃ¼r wir einen Parasiten brauchen. WofÃ¼r wir ein kÃ¼nstliches Gehirn brauchen, dass alles kann was der Mensch kann? Denn eigentlich, wie ich bereits erwÃ¤hnt habe, reicht es vollkommen aus, wenn der Computer auch weiterhin lediglich eine Maschine bleibt, auf gewisse bereiche spezialisiert. Warum sollte er einen Menschen nachahmen?&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;b&gt;Punkt 4:&lt;/b&gt; Schon wieder die Haltung.&lt;br&gt;
Manchmal sollte die Menscheit vielleicht ein wenig mit den Vorstellungen von dem Helfer, der in jeder Situation hilft und sogar besser denkt als der Mensch, ihre Vorstellungen ein wenig zurÃ¼ck schrauben. Ich will nicht das jemand fÃ¼r mich denkt. Denn das mach Spass, also mach is lieber weiter selber. Ich will auch nicht, dass der Computer fÃ¼r mich MusikstÃ¼cke schreibt. Es ist zwar interessant sich eins anzuhÃ¶ren, allerdings will ich selber kreativ sein und nicht jemandem dabei zuschauen. Ich will einfach manche Sachen in meinem Leben selber erledigen. Deshalb habe ich auch keinen elektrischen DosenÃ¶ffner. Ausserdem will ich nicht, dass sich die MÃ¶bel an mich anpasst und mit mir redet. Diese Vorstellung mach mich wahnsinnig. Wenn ich reden will, dann rede ich mit Freunden. Und wenn ich einen MÃ¶belwechsel wÃ¼nsche, dann mache ich den selbst. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Das war&#039;s. Leider ist das comment lÃ¤nger geworden als das Interview :)))
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kritische Haltung<br />Nettes Interview! Sehr interessant. Allerdings bin ich mit Serhat in einigen Punkten nicht einverstanden. </p>
<p><b>Punkt 1</b>: Die Zukunftsprognosen. <br />
Ich glaube nicht, dass es die Menscheit nur in 100 Jahren bereit sein wird ein kÃ¼nstliches Gehirn nachzubauen. Zumindest keins dass alle Sachen so erledigt wie es der Mensch tut. Denn wenn man sich genauer den Softwaremarkt anschaut, so muss man mit TrÃ¤nen in den Augen gestehen, dass die Software (im Allgemeinen) nicht wirklich ausgereift ist. D.h. zuerst muessen wir noch gaaaaaaaaaaaanz lange daran arbeiten und versuchen qualitativ hochwertige Produkte zu schaffen. Also in der Qualitaet gibt es noch einiges zu machen. Also 100 Jahre sind auf jeden Fall zu wenig um ein &#8220;kÃ¼nstliches&#8221; Gehirn aufzubauen. Was ich allerdings glaube, dass die einzelnen Bereiche (Sprachsynthese, Spracherkennung, Bilderkennung und alles andere was so mit Mustern zu tun hat) im einzelnen sich schon ein wenig mehr entwickeln werden. D.h. einzeln fuer sich sogar ganz gute Ergebnisse erreichen werden. Allerdings immer noch weit entfernt von den Menschlichen.</p>
<p><b>Punkt 2:</b> Die Haltung.<br />
Eigentlich bin ich der Meinung, das Menschen, die sich in der art &#8220;gefÃ¤hrliche&#8221; Gebiete waagen etwas kritischer mit den Erkenntnissen umgehen sollten. Aus dem Interview kam das nicht hervor. Man spÃ¼hrte eine euphorische Stimmung des &#8220;ErzÃ¤hlers&#8221; aber keine kritischen Ã„uÃŸerungen. NatÃ¼rlich gibt es im Moment nichts zu befÃ¼rchten. Da die Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckt, allerdings ist &#8220;Dynamitfischen&#8221; kein Spass. <img src='http://keyboardsamurais.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Und sorgloser Umgang mit Sprengstoff ist nicht gerade zu empfehlen. </p>
<p><b>Punkt 3:</b> Die Haltung &#8211; die 2.<br />
Mir ist die Richtung nicht Kalr. Warum sollten wir die Vision auf eine kÃ¼nstliches Gehirn, dass so &#8220;gut&#8221; ist wie das Menschliche ausweiten. Warum reicht es nicht zu sagen, dass wir in Zukunft einfach gewisse Bereiche, die wir versucht haben mit deterministischen Methoden zu lÃ¶sen, eben mit nicht-deterministischen besser lÃ¶sen. Warum ist die Idee, sobald man von KI redet, ein komplettes Gehirn zu erschaffen. Denn in erster Linie ist der Computer ein Werkzeug, kein Ersatzfreund. Es ist ein Gegenstand, der uns Menschen helfen soll gewisse Aufgaben zu lÃ¶sen. In gewissen Bereichen, die wir (Ã¼brigens ebenfalls kÃ¼nstlich) erschaffen haben. So gesehen hat der Computer an sich, selbst wenn er Ã¼ber eine KI verfÃ¼gt und sogar GefÃ¼hle verspÃ¼rt, keine Daseinsberechtigung. Oder reicht ein Parasit (Mensch) fÃ¼r die Erde nicht aus? Mir ist nicht klar, wofÃ¼r wir einen Parasiten brauchen. WofÃ¼r wir ein kÃ¼nstliches Gehirn brauchen, dass alles kann was der Mensch kann? Denn eigentlich, wie ich bereits erwÃ¤hnt habe, reicht es vollkommen aus, wenn der Computer auch weiterhin lediglich eine Maschine bleibt, auf gewisse bereiche spezialisiert. Warum sollte er einen Menschen nachahmen?</p>
<p><b>Punkt 4:</b> Schon wieder die Haltung.<br />
Manchmal sollte die Menscheit vielleicht ein wenig mit den Vorstellungen von dem Helfer, der in jeder Situation hilft und sogar besser denkt als der Mensch, ihre Vorstellungen ein wenig zurÃ¼ck schrauben. Ich will nicht das jemand fÃ¼r mich denkt. Denn das mach Spass, also mach is lieber weiter selber. Ich will auch nicht, dass der Computer fÃ¼r mich MusikstÃ¼cke schreibt. Es ist zwar interessant sich eins anzuhÃ¶ren, allerdings will ich selber kreativ sein und nicht jemandem dabei zuschauen. Ich will einfach manche Sachen in meinem Leben selber erledigen. Deshalb habe ich auch keinen elektrischen DosenÃ¶ffner. Ausserdem will ich nicht, dass sich die MÃ¶bel an mich anpasst und mit mir redet. Diese Vorstellung mach mich wahnsinnig. Wenn ich reden will, dann rede ich mit Freunden. Und wenn ich einen MÃ¶belwechsel wÃ¼nsche, dann mache ich den selbst. </p>
<p>
Das war&#8217;s. Leider ist das comment lÃ¤nger geworden als das Interview <img src='http://keyboardsamurais.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ))</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Anonymous</title>
		<link>http://keyboardsamurais.de/2005/02/24/auf_dem_weg_zur_kunstlichen_intelligenz_-_ein_interview_mit_serhat_cinar/comment-page-1/#comment-4482</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-4482</guid>
		<description>namen vergessen ;)&lt;br /&gt;Nur damit ich kein Namenloser Kritiker bin, fÃ¼ge ich mal an dieser Stelle auch meinen Namen hinzu :))

Andrej / www.j2biz.com/blog/andrej</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>namen vergessen <img src='http://keyboardsamurais.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <br />Nur damit ich kein Namenloser Kritiker bin, fÃ¼ge ich mal an dieser Stelle auch meinen Namen hinzu <img src='http://keyboardsamurais.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Andrej / <a href="http://www.j2biz.com/blog/andrej" rel="nofollow">http://www.j2biz.com/blog/andrej</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Anonymous</title>
		<link>http://keyboardsamurais.de/2005/02/24/auf_dem_weg_zur_kunstlichen_intelligenz_-_ein_interview_mit_serhat_cinar/comment-page-1/#comment-4483</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-4483</guid>
		<description>Danke fÃ¼r eine konstruktive Kritik&lt;br /&gt;Hi Andrej,
schÃ¶n, dass wir uns noch etwas mit dem Thema beschÃ¤ftigen kÃ¶nnen.
Ich nehme mal etwas Stellung zu den von dir genannten Punkten.
&lt;p/&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ich glaube nicht, dass es die Menscheit nur in 100 Jahren bereit sein wird ein kÃ¼nstliches Gehirn nachzubauen. Zumindest keins dass alle Sachen so erledigt wie es der Mensch tut.&quot;&lt;/i&gt;
&lt;p/&gt;
Ja, da gebe ich dir recht. Die Zahl 50 oder 100 werden von vielen Wissenschaftlern genannt, wenn man sie nach der Zukunft fragt. Wann werden wir auf dem Mars leben kÃ¶nnen? Etwa in 100 Jahren...&lt;br/&gt;
Dennoch sollten wir uns die letzen 100 Jahre mal genauer anschauen und feststellen, welchen Weg wir gegangen sind. An dem jetzigen Punkt haben wir bereits die AnfÃ¤nge der wichtigsten KI-Bereiche geschaffen: Spracherkennung, optische Erkennung, motorische FÃ¤higkeiten in Robotern, die Gehen oder Laufen kÃ¶nnen. Wenn wir das ganze nochmal 100 Jahre interpolieren, dann wird es wohl Roboter geben, die uns in einigen Gebieten das Wasser reichen kÃ¶nnen. Aber sicherlich wird ein solcher Roboter nicht in allen Gebieten mit dem Menschen mithalten kÃ¶nnen. SchlieÃŸlich ist die Nachfrage auch der Antrieb der Wissenschaft, und somit werden sich FÃ¤higkeiten, die eine grÃ¶ÃŸere Nachfrage haben, zuerst entwickeln.
&lt;p/&gt;
&lt;i&gt;&quot;Denn wenn man sich genauer den Softwaremarkt anschaut, so muss man mit TrÃ¤nen in den Augen gestehen, dass die Software (im Allgemeinen) nicht wirklich ausgereift ist. D.h. zuerst muessen wir noch gaaaaaaaaaaaanz lange daran arbeiten und versuchen qualitativ hochwertige Produkte zu schaffen. Also in der Qualitaet gibt es noch einiges zu machen.&quot;&lt;/i&gt;
&lt;p/&gt;
Da hast du wieder recht. Selbst auf dem Gebiet des Programmierens stecken wir in der Grundschule. Und hier spielt die Wirtschaft noch stÃ¤rker rein: Man denke nur an das propiertÃ¤re Betriebssystem von Microshaft. Die haben seit Macintoshs grafischer OberflÃ¤che nicht mehr viel dazu erfunden.
&lt;p/&gt;
&lt;i&gt;&quot;Eigentlich bin ich der Meinung, das Menschen, die sich in der art &quot;gefÃ¤hrliche&quot; Gebiete waagen etwas kritischer mit den Erkenntnissen umgehen sollten. Aus dem Interview kam das nicht hervor. Man spÃ¼hrte eine euphorische Stimmung des &quot;ErzÃ¤hlers&quot; aber keine kritischen Ã„uÃŸerungen. NatÃ¼rlich gibt es im Moment nichts zu befÃ¼rchten.&lt;/i&gt;
&lt;p/&gt;
Nun, das liegt wohl daran, dass ich selbst noch recht euphorisch auf dieses Themengebiet gucke. Dennoch habe ich auch einen sehr kritischen Aspekt eingebracht: Der Mensch ist gerade dabei sich selbst Ã¼berflÃ¼ssig zu machen. Als Programmierer sagte ich einst meinem Professor, dass es ja eigentlich mein Job ist, andere Arbeitslos zu machen, in dem ich Prozesse rationalisiere und automatisiere und damit letztendlich menschliche ArbeitsplÃ¤tze durch Computer ersetze. Er schmunzelte und sagte mir, dass wir nur dafÃ¼r sorgen, dass die Menschen mehr Zeit fÃ¼r die eigentlichen Probleme haben.
&lt;p/&gt;
&lt;i&gt;Mir ist die Richtung nicht Kalr. Warum sollten wir die Vision auf eine kÃ¼nstliches Gehirn, dass so &quot;gut&quot; ist wie das Menschliche ausweiten. Warum reicht es nicht zu sagen, dass wir in Zukunft einfach gewisse Bereiche, die wir versucht haben mit deterministischen Methoden zu lÃ¶sen, eben mit nicht-deterministischen besser lÃ¶sen. Warum ist die Idee, sobald man von KI redet, ein komplettes Gehirn zu erschaffen.&lt;/i&gt;
&lt;p/&gt;
Nun, das groÃŸe Vorbild der KI ist nun mal der Mensch mit seinem Gehirn. Da ist es selbstverstÃ¤ndlich, dass wir dies anstreben. Die Geschichte lehrt uns aber auch, dass wir nicht immer dem Original treu bleiben. Man denke da nur an Flugzeuge, die ohne Federn und FlÃ¼gelschlÃ¤ge fliegen. Im Ã¼brigen sind auch das Gehirn und die kÃ¼nstlichen neuronalen Netze deterministisch. Das Gehirn ist jedoch zu komplex, um seinen Zustand zu definieren und bekanntermaÃŸen kennt man auch den Anfangszustand nicht.
&lt;p/&gt;
&lt;i&gt;&quot;Denn in erster Linie ist der Computer ein Werkzeug, kein Ersatzfreund. Es ist ein Gegenstand, der uns Menschen helfen soll gewisse Aufgaben zu lÃ¶sen. In gewissen Bereichen, die wir (Ã¼brigens ebenfalls kÃ¼nstlich) erschaffen haben. So gesehen hat der Computer an sich, selbst wenn er Ã¼ber eine KI verfÃ¼gt und sogar GefÃ¼hle verspÃ¼rt, keine Daseinsberechtigung.&quot;&lt;/i&gt;
&lt;p/&gt;
Sicherlich ist der Computer ein Werkzeug. Wie ich mehrfach auch verglich, so wie ein Akkuschrauber. Aber was den meisten nicht klar ist, ist das mit der FÃ¤higkeit einer Maschine mathematische Modelle zu verfolgen und zu testen bereits die erste Stufe von kÃ¼nstlicher Intelligenz geschaffen wurde.&lt;br/&gt;
Ãœber die Ethik, wie man mit der KI zu verfahren hat, gibt es Ã¤hnlich viele Diskussionen wie bei der Genetik auch. Darf man ein Wesen kÃ¼nstlich erschaffen? Und was empfindet dann dieses Wesen? In Shelly&#039;s Frankenstein wird dieses Thema auch schon angesprochen: Die VorwÃ¼rfe des &quot;Monsters&quot; an Dr. Frankenstein, er habe ihn als unvollkommenes Wesen, als ein Monster erschaffen. Ã„hnlich auch die Problematik des Klonens oder der genetischen VerÃ¤nderungen von Menschen.&lt;br/&gt;
Dennoch wird dies alles nicht verhindern, dass es eines Tages passiert. Und dann dem kÃ¼nstlichen Wesen jegliche Daseinsberechtigung abzuschreiben finde ich sehr ungerecht. Aber ich gestehe als Vegetarier ja sogar den Tieren ihre Daseinsberechtigung zu.
&lt;p/&gt;
&lt;i&gt;&quot;Mir ist nicht klar, wofÃ¼r wir einen Parasiten brauchen. WofÃ¼r wir ein kÃ¼nstliches Gehirn brauchen, dass alles kann was der Mensch kann? Denn eigentlich, wie ich bereits erwÃ¤hnt habe, reicht es vollkommen aus, wenn der Computer auch weiterhin lediglich eine Maschine bleibt, auf gewisse bereiche spezialisiert. Warum sollte er einen Menschen nachahmen?&quot;&lt;/i&gt;
&lt;p/&gt;
Asimov beschreibt die Zukunft in seinem Werk &quot;Meine Freunde, die Roboter&quot; folgendermaÃŸen: Drei gigantische positronische Gehirne haben die Aufgabe die Welt zu regieren. Dazu erhalten sie alle aktuellen Daten der Menschheit und sollen die fÃ¼r den Menschen beste LÃ¶sung ausmachen, was diese auch schaffen.&lt;br/&gt;
Es geht also nicht unbedingt um 100% menschliche Nachahmung. Bei Asimov sind die Roboter durch ihren hÃ¶chsten Leitsatz, dem Menschen zu dienen gebunden (&quot;Ein Roboter darf der Menschheit keinen Schaden zufÃ¼gen oder durch UntÃ¤tigkeit zulassen, dass der Menschheit Schaden zugefÃ¼gt wird.&quot;). Das machen kaum Menschen. Letztendlich stellt Asimov die Roboter als &quot;bessere&quot; Menschen dar, zu denen sie sich in seinen ErzÃ¤hlungen entwickeln.
&lt;p/&gt;
&lt;i&gt;&quot;Manchmal sollte die Menscheit vielleicht ein wenig mit den Vorstellungen von dem Helfer, der in jeder Situation hilft und sogar besser denkt als der Mensch, ihre Vorstellungen ein wenig zurÃ¼ck schrauben. Ich will nicht das jemand fÃ¼r mich denkt. Denn das mach Spass, also mach is lieber weiter selber.&quot;&lt;/i&gt;
&lt;p/&gt;
Nun, mir macht auch das Kochen spaÃŸ. Dennoch essen sehr viele Menschen Fertiggerichte. Und die Pasta krieg ich auch nicht so gut hin wie mein Intaliener. Sicherlich ist es fÃ¼r kreative KÃ¶pfe wie dich keine Frage, ob man eine Maschine will, die fÃ¼r einen denkt, obwohl sie es bereits in AnsÃ¤tzen macht (oder schon mal versucht auf einem Blatt Papier alle Berechnungen des eigenen Programmes nachzurechnen?). Aber dennoch besteht ein gewisser Bedarf daran. Menschliche Genies, die wirklich groÃŸe Entdeckungen machen, sind rar. Hinzu kommt, dass groÃŸe Entdeckungen mit unheimlich viel zeitlichem Aufwand zusammenhÃ¤ngen. Ein riesiger Computer, der uns in wenigen Wochen LÃ¶sungen zu Problemen der Welt liefern kann, wie ein Mittel gegen AIDS oder Krebs, wÃ¤re doch auch fÃ¼r uns beide wÃ¼nschenswert.
&lt;p/&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ausserdem will ich nicht, dass sich die MÃ¶bel an mich anpasst und mit mir redet. Diese Vorstellung mach mich wahnsinnig.&quot;&lt;/i&gt;
&lt;p/&gt;
Nun, vielleicht magst du dich nicht mit deiner Couch unterhalten, aber was wÃ¤re, wenn es eine Software gÃ¤be, die einen persÃ¶nlichen SekretÃ¤r miemt, fÃ¼r wenig Geld. Du kommst nach Hause und erhÃ¤ltst Ã¼ber Lautsprecher deine nÃ¤chsten Termine. Eine Stimme erzÃ¤hlt dir auch, dass deine Freundin angerufen hat und ob du die hinterlassene Nachricht jetzt hÃ¶ren mÃ¶chtest.&lt;br/&gt;
Sprache ist nun mal die Kommunikationsart des Menschen. Buchstaben von einem leuchtenden Bildschirm zu lesen und mit seinen Fingern auf Tasten rumhauen sind weit aus weniger intuitiv.
&lt;p/&gt;
loves
Serhat</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke fÃ¼r eine konstruktive Kritik<br />Hi Andrej,<br />
schÃ¶n, dass wir uns noch etwas mit dem Thema beschÃ¤ftigen kÃ¶nnen.<br />
Ich nehme mal etwas Stellung zu den von dir genannten Punkten.</p>
<p />
<i>&#8220;Ich glaube nicht, dass es die Menscheit nur in 100 Jahren bereit sein wird ein kÃ¼nstliches Gehirn nachzubauen. Zumindest keins dass alle Sachen so erledigt wie es der Mensch tut.&#8221;</i></p>
<p />
Ja, da gebe ich dir recht. Die Zahl 50 oder 100 werden von vielen Wissenschaftlern genannt, wenn man sie nach der Zukunft fragt. Wann werden wir auf dem Mars leben kÃ¶nnen? Etwa in 100 Jahren&#8230;<br />
Dennoch sollten wir uns die letzen 100 Jahre mal genauer anschauen und feststellen, welchen Weg wir gegangen sind. An dem jetzigen Punkt haben wir bereits die AnfÃ¤nge der wichtigsten KI-Bereiche geschaffen: Spracherkennung, optische Erkennung, motorische FÃ¤higkeiten in Robotern, die Gehen oder Laufen kÃ¶nnen. Wenn wir das ganze nochmal 100 Jahre interpolieren, dann wird es wohl Roboter geben, die uns in einigen Gebieten das Wasser reichen kÃ¶nnen. Aber sicherlich wird ein solcher Roboter nicht in allen Gebieten mit dem Menschen mithalten kÃ¶nnen. SchlieÃŸlich ist die Nachfrage auch der Antrieb der Wissenschaft, und somit werden sich FÃ¤higkeiten, die eine grÃ¶ÃŸere Nachfrage haben, zuerst entwickeln.</p>
<p />
<i>&#8220;Denn wenn man sich genauer den Softwaremarkt anschaut, so muss man mit TrÃ¤nen in den Augen gestehen, dass die Software (im Allgemeinen) nicht wirklich ausgereift ist. D.h. zuerst muessen wir noch gaaaaaaaaaaaanz lange daran arbeiten und versuchen qualitativ hochwertige Produkte zu schaffen. Also in der Qualitaet gibt es noch einiges zu machen.&#8221;</i></p>
<p />
Da hast du wieder recht. Selbst auf dem Gebiet des Programmierens stecken wir in der Grundschule. Und hier spielt die Wirtschaft noch stÃ¤rker rein: Man denke nur an das propiertÃ¤re Betriebssystem von Microshaft. Die haben seit Macintoshs grafischer OberflÃ¤che nicht mehr viel dazu erfunden.</p>
<p />
<i>&#8220;Eigentlich bin ich der Meinung, das Menschen, die sich in der art &#8220;gefÃ¤hrliche&#8221; Gebiete waagen etwas kritischer mit den Erkenntnissen umgehen sollten. Aus dem Interview kam das nicht hervor. Man spÃ¼hrte eine euphorische Stimmung des &#8220;ErzÃ¤hlers&#8221; aber keine kritischen Ã„uÃŸerungen. NatÃ¼rlich gibt es im Moment nichts zu befÃ¼rchten.</i></p>
<p />
Nun, das liegt wohl daran, dass ich selbst noch recht euphorisch auf dieses Themengebiet gucke. Dennoch habe ich auch einen sehr kritischen Aspekt eingebracht: Der Mensch ist gerade dabei sich selbst Ã¼berflÃ¼ssig zu machen. Als Programmierer sagte ich einst meinem Professor, dass es ja eigentlich mein Job ist, andere Arbeitslos zu machen, in dem ich Prozesse rationalisiere und automatisiere und damit letztendlich menschliche ArbeitsplÃ¤tze durch Computer ersetze. Er schmunzelte und sagte mir, dass wir nur dafÃ¼r sorgen, dass die Menschen mehr Zeit fÃ¼r die eigentlichen Probleme haben.</p>
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<i>Mir ist die Richtung nicht Kalr. Warum sollten wir die Vision auf eine kÃ¼nstliches Gehirn, dass so &#8220;gut&#8221; ist wie das Menschliche ausweiten. Warum reicht es nicht zu sagen, dass wir in Zukunft einfach gewisse Bereiche, die wir versucht haben mit deterministischen Methoden zu lÃ¶sen, eben mit nicht-deterministischen besser lÃ¶sen. Warum ist die Idee, sobald man von KI redet, ein komplettes Gehirn zu erschaffen.</i></p>
<p />
Nun, das groÃŸe Vorbild der KI ist nun mal der Mensch mit seinem Gehirn. Da ist es selbstverstÃ¤ndlich, dass wir dies anstreben. Die Geschichte lehrt uns aber auch, dass wir nicht immer dem Original treu bleiben. Man denke da nur an Flugzeuge, die ohne Federn und FlÃ¼gelschlÃ¤ge fliegen. Im Ã¼brigen sind auch das Gehirn und die kÃ¼nstlichen neuronalen Netze deterministisch. Das Gehirn ist jedoch zu komplex, um seinen Zustand zu definieren und bekanntermaÃŸen kennt man auch den Anfangszustand nicht.</p>
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<i>&#8220;Denn in erster Linie ist der Computer ein Werkzeug, kein Ersatzfreund. Es ist ein Gegenstand, der uns Menschen helfen soll gewisse Aufgaben zu lÃ¶sen. In gewissen Bereichen, die wir (Ã¼brigens ebenfalls kÃ¼nstlich) erschaffen haben. So gesehen hat der Computer an sich, selbst wenn er Ã¼ber eine KI verfÃ¼gt und sogar GefÃ¼hle verspÃ¼rt, keine Daseinsberechtigung.&#8221;</i></p>
<p />
Sicherlich ist der Computer ein Werkzeug. Wie ich mehrfach auch verglich, so wie ein Akkuschrauber. Aber was den meisten nicht klar ist, ist das mit der FÃ¤higkeit einer Maschine mathematische Modelle zu verfolgen und zu testen bereits die erste Stufe von kÃ¼nstlicher Intelligenz geschaffen wurde.<br />
Ãœber die Ethik, wie man mit der KI zu verfahren hat, gibt es Ã¤hnlich viele Diskussionen wie bei der Genetik auch. Darf man ein Wesen kÃ¼nstlich erschaffen? Und was empfindet dann dieses Wesen? In Shelly&#8217;s Frankenstein wird dieses Thema auch schon angesprochen: Die VorwÃ¼rfe des &#8220;Monsters&#8221; an Dr. Frankenstein, er habe ihn als unvollkommenes Wesen, als ein Monster erschaffen. Ã„hnlich auch die Problematik des Klonens oder der genetischen VerÃ¤nderungen von Menschen.<br />
Dennoch wird dies alles nicht verhindern, dass es eines Tages passiert. Und dann dem kÃ¼nstlichen Wesen jegliche Daseinsberechtigung abzuschreiben finde ich sehr ungerecht. Aber ich gestehe als Vegetarier ja sogar den Tieren ihre Daseinsberechtigung zu.</p>
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<i>&#8220;Mir ist nicht klar, wofÃ¼r wir einen Parasiten brauchen. WofÃ¼r wir ein kÃ¼nstliches Gehirn brauchen, dass alles kann was der Mensch kann? Denn eigentlich, wie ich bereits erwÃ¤hnt habe, reicht es vollkommen aus, wenn der Computer auch weiterhin lediglich eine Maschine bleibt, auf gewisse bereiche spezialisiert. Warum sollte er einen Menschen nachahmen?&#8221;</i></p>
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Asimov beschreibt die Zukunft in seinem Werk &#8220;Meine Freunde, die Roboter&#8221; folgendermaÃŸen: Drei gigantische positronische Gehirne haben die Aufgabe die Welt zu regieren. Dazu erhalten sie alle aktuellen Daten der Menschheit und sollen die fÃ¼r den Menschen beste LÃ¶sung ausmachen, was diese auch schaffen.<br />
Es geht also nicht unbedingt um 100% menschliche Nachahmung. Bei Asimov sind die Roboter durch ihren hÃ¶chsten Leitsatz, dem Menschen zu dienen gebunden (&#8220;Ein Roboter darf der Menschheit keinen Schaden zufÃ¼gen oder durch UntÃ¤tigkeit zulassen, dass der Menschheit Schaden zugefÃ¼gt wird.&#8221;). Das machen kaum Menschen. Letztendlich stellt Asimov die Roboter als &#8220;bessere&#8221; Menschen dar, zu denen sie sich in seinen ErzÃ¤hlungen entwickeln.</p>
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<i>&#8220;Manchmal sollte die Menscheit vielleicht ein wenig mit den Vorstellungen von dem Helfer, der in jeder Situation hilft und sogar besser denkt als der Mensch, ihre Vorstellungen ein wenig zurÃ¼ck schrauben. Ich will nicht das jemand fÃ¼r mich denkt. Denn das mach Spass, also mach is lieber weiter selber.&#8221;</i></p>
<p />
Nun, mir macht auch das Kochen spaÃŸ. Dennoch essen sehr viele Menschen Fertiggerichte. Und die Pasta krieg ich auch nicht so gut hin wie mein Intaliener. Sicherlich ist es fÃ¼r kreative KÃ¶pfe wie dich keine Frage, ob man eine Maschine will, die fÃ¼r einen denkt, obwohl sie es bereits in AnsÃ¤tzen macht (oder schon mal versucht auf einem Blatt Papier alle Berechnungen des eigenen Programmes nachzurechnen?). Aber dennoch besteht ein gewisser Bedarf daran. Menschliche Genies, die wirklich groÃŸe Entdeckungen machen, sind rar. Hinzu kommt, dass groÃŸe Entdeckungen mit unheimlich viel zeitlichem Aufwand zusammenhÃ¤ngen. Ein riesiger Computer, der uns in wenigen Wochen LÃ¶sungen zu Problemen der Welt liefern kann, wie ein Mittel gegen AIDS oder Krebs, wÃ¤re doch auch fÃ¼r uns beide wÃ¼nschenswert.</p>
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<i>&#8220;Ausserdem will ich nicht, dass sich die MÃ¶bel an mich anpasst und mit mir redet. Diese Vorstellung mach mich wahnsinnig.&#8221;</i></p>
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Nun, vielleicht magst du dich nicht mit deiner Couch unterhalten, aber was wÃ¤re, wenn es eine Software gÃ¤be, die einen persÃ¶nlichen SekretÃ¤r miemt, fÃ¼r wenig Geld. Du kommst nach Hause und erhÃ¤ltst Ã¼ber Lautsprecher deine nÃ¤chsten Termine. Eine Stimme erzÃ¤hlt dir auch, dass deine Freundin angerufen hat und ob du die hinterlassene Nachricht jetzt hÃ¶ren mÃ¶chtest.<br />
Sprache ist nun mal die Kommunikationsart des Menschen. Buchstaben von einem leuchtenden Bildschirm zu lesen und mit seinen Fingern auf Tasten rumhauen sind weit aus weniger intuitiv.</p>
<p />
loves<br />
Serhat</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>By: Anonymous</title>
		<link>http://keyboardsamurais.de/2005/02/24/auf_dem_weg_zur_kunstlichen_intelligenz_-_ein_interview_mit_serhat_cinar/comment-page-1/#comment-4484</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Die Haltung&lt;br /&gt;Hallo Serhat,

natuerlich im grossen und ganzen sind wir da einer Meinung. Allerdings gibt es geringe Unterschiede in der Haltung der Technologie gegenÃ¼ber. Zwar stimme ich zu, dass ich einen SekretÃ¤r haette, der mich Ã¼ber Anrufe informiert etc. Allerdings ist eine derartige Software kein KI. Spracherzeugung ist auch ohne Neuronale Netze moeglich und wird sogar bis heute praktiziert. Mehr muss ja diese Software nicht koennen. Das ist das, was ich meine mit &lt;i&gt;&quot;Es ist ein Gegenstand, der uns Menschen helfen soll gewisse Aufgaben zu lÃ¶sen. In gewissen Bereichen ...&quot;&lt;/i&gt;. Denn Auflistung und Verwaltung der Arufe oder sonstigen Inhalte ist ein rein deterministischer Prozess und hat nichts mit Intelligez zu tun. Allerdings finde ich es einfach nicht so gut, wenn die Menscheit, in jetzigem Zustand der Entwicklung, versucht &quot;einen besseren Menschen&quot; zu erschaffen. Denn im Prinzip sind wir uns bisher selber nicht klar, was ein &quot;besserer Mensch&quot; ist. Mit der Aussage deines Profs habe ich auch so meine Schwierigkeiten. Was sind denn die Probleme der Welt? Wenn der Computer an alles denken kann, woran auch ein Mensch denken kann, dann hat meiner Meinung nach der Mensch keine BeschÃ¤ftigung. Und ein Mensch ohne BeschÃ¤ftigung wird schnell Depressiv. Ich habe keine Lust depressiv zu werden. ;)
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
andrej</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Haltung<br />Hallo Serhat,</p>
<p>natuerlich im grossen und ganzen sind wir da einer Meinung. Allerdings gibt es geringe Unterschiede in der Haltung der Technologie gegenÃ¼ber. Zwar stimme ich zu, dass ich einen SekretÃ¤r haette, der mich Ã¼ber Anrufe informiert etc. Allerdings ist eine derartige Software kein KI. Spracherzeugung ist auch ohne Neuronale Netze moeglich und wird sogar bis heute praktiziert. Mehr muss ja diese Software nicht koennen. Das ist das, was ich meine mit <i>&#8220;Es ist ein Gegenstand, der uns Menschen helfen soll gewisse Aufgaben zu lÃ¶sen. In gewissen Bereichen &#8230;&#8221;</i>. Denn Auflistung und Verwaltung der Arufe oder sonstigen Inhalte ist ein rein deterministischer Prozess und hat nichts mit Intelligez zu tun. Allerdings finde ich es einfach nicht so gut, wenn die Menscheit, in jetzigem Zustand der Entwicklung, versucht &#8220;einen besseren Menschen&#8221; zu erschaffen. Denn im Prinzip sind wir uns bisher selber nicht klar, was ein &#8220;besserer Mensch&#8221; ist. Mit der Aussage deines Profs habe ich auch so meine Schwierigkeiten. Was sind denn die Probleme der Welt? Wenn der Computer an alles denken kann, woran auch ein Mensch denken kann, dann hat meiner Meinung nach der Mensch keine BeschÃ¤ftigung. Und ein Mensch ohne BeschÃ¤ftigung wird schnell Depressiv. Ich habe keine Lust depressiv zu werden. <img src='http://keyboardsamurais.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>andrej</p>
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		<title>By: Anonymous</title>
		<link>http://keyboardsamurais.de/2005/02/24/auf_dem_weg_zur_kunstlichen_intelligenz_-_ein_interview_mit_serhat_cinar/comment-page-1/#comment-4492</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Serhat,

ein sehr gut&lt;br /&gt;Hallo Serhat,

ein sehr guter Artikel! Viel Erfolg mit deiner Diplomarbeit.

GruÃŸ
Ralf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Serhat,</p>
<p>ein sehr gut<br />Hallo Serhat,</p>
<p>ein sehr guter Artikel! Viel Erfolg mit deiner Diplomarbeit.</p>
<p>GruÃŸ<br />
Ralf</p>
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		<title>By: Anonymous</title>
		<link>http://keyboardsamurais.de/2005/02/24/auf_dem_weg_zur_kunstlichen_intelligenz_-_ein_interview_mit_serhat_cinar/comment-page-1/#comment-4513</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>float&lt;br /&gt;Ach herrjeh,

wenn Serhat ein float ist, dann bin ich ja hÃ¶chstens ein int...

GrÃ¼sses aus den Tiefen des Netzes...
sl</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>float<br />Ach herrjeh,</p>
<p>wenn Serhat ein float ist, dann bin ich ja hÃ¶chstens ein int&#8230;</p>
<p>GrÃ¼sses aus den Tiefen des Netzes&#8230;<br />
sl</p>
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		<title>By: Anonymous</title>
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		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>:-)))&lt;br /&gt;:-)))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p> <img src='http://keyboardsamurais.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ))<br /> <img src='http://keyboardsamurais.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ))</p>
]]></content:encoded>
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		<title>By: Anonymous</title>
		<link>http://keyboardsamurais.de/2005/02/24/auf_dem_weg_zur_kunstlichen_intelligenz_-_ein_interview_mit_serhat_cinar/comment-page-1/#comment-4520</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Danke&lt;br /&gt;Danke,
hab mir deine Arbeit auch schon angeschaut. Sehr geil. Wird das System denn auch um-/eingesetzt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke<br />Danke,<br />
hab mir deine Arbeit auch schon angeschaut. Sehr geil. Wird das System denn auch um-/eingesetzt?</p>
]]></content:encoded>
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